„Grossly clear lungs“ ist ein beschreibender Begriff, der in Radiologieberichten (Brust-Röntgen, CT) und großer Pathologie (Obduktion, Resektionspräparate) verwendet wird. Es bedeutet keine makroskopischen Abweichungen erkannt.
| Szenario | Interpretation |
|---|---|
| CXR „grossly clear“ bei dyspnoischer Patientin | PE, Asthma, COPD, Herzinsuffizienz, metabolische Azidose erwägen – CXR unempfindlich |
| Post-op CXR „grossly clear“ | Basiswert für zukünftige Vergleiche; Pneumothorax, Aspiration ausschließen |
| Obduktion „grossly clear“ + klinische Pneumonie | Frühe Bronchopneumonie, virale oder Probenahmefehler – Histologie nötig |
Radiologen sollten spezifizieren: „Die Lungen sind grossly clear. Keine fokale Konsolidierung, kein Erguss, keine Masse. Kleine Knoten <5 mm können nicht ausgeschlossen werden.“
Kernbotschaft: „Grossly clear“ = keine makroskopische Pathologie. Es ist ein negativer makroskopischer Befund – keine Garantie für mikroskopische oder funktionale Normalität.
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