Die Philippinen sind ein Inselarchipel in Südostasien, das östlich von Vietnam liegt, zwischen der Philippinensee und dem Südchinesischen Meer. Diese Inselnation beheimatet eine Vielzahl von Pflanzen mit medizinischem Wert. Bitte verlassen Sie sich bei pflanzlichen oder nicht-standardmäßigen medizinischen Behandlungen stets auf den Rat einer qualifizierten medizinischen Fachkraft.
Akapulko (Cassia alata), auch Kerzenstrauch genannt, ist ein Strauch mit langen Stielen und gelben, kerzenähnlichen Blüten. Die Pflanze wirkt harntreibend, schweißtreibend und abführend. Medizinisch wird sie äußerlich bei Pilzinfektionen der Haut und Ringelflechte angewendet – daher auch der Name Ringelflechtenstrauch. Zudem findet sie Anwendung bei Atemwegserkrankungen. Blätter, Samen und Stängel werden alle medizinisch genutzt.
Ampalaya (Momordica charantia), oder Bittermelone, ist eine Frucht, die bei Diabetes mellitus eingesetzt wird. Frucht und Blätter werden zudem bei Magen- und Hautbeschwerden verwendet. Das Mittel ist heute in Tabletten- und Teeinheit erhältlich.
Bayabas (Psidium guajava), oder Guavenbaum, wird traditionell verwendet, indem die Blätter gekocht und als Wunddesinfektionsmittel sowie Mundspülung bei Zahnfleischentzündungen und Karies eingesetzt werden. Die Rinde wird bei chronischem Durchfall bei Kindern angewendet.
Lagundi (Vitex negundo), oder Fünfblättriger Keuschbaum, ist ein Strauch, der bei Beschwerden wie Husten, Würmern, Koliken und Rheuma hilft. Die Wurzel wirkt schleidlösend und fiebersenkend. Es werden Wurzeln, Blüten, Blätter und Rinde verwendet.
Sabila (Aloe barbadensis miller), oder Aloe Vera, ist eine heute in den USA und anderen nicht heimatlichen Regionen häufig als Zimmerpflanze kultivierte Sukkulente. Sie speichert Wasser und wird bei Hauterkrankungen wie Sonnenbrand, kleineren Schnitten und Ekzemen eingesetzt. Aloe Vera besitzt zudem antibakterielle, antimykotische und antiparasitäre Eigenschaften. Der Blattsaft wird äußerlich angewendet.
Tsaang Gubat (Ehretia microphylla Lam.) wird als „wilder Tee“ bezeichnet, ist jedoch nicht mit echtem Tee (Camellia sinensis) verwandt. Es handelt sich um einen Strauch, der als Kräutertee zubereitet wird, aber auch als Tablette, Kapsel und Teebeutel erhältlich ist. Die Blätter dieser Heilpflanze werden bei Magenproblemen wie Durchfall, Ruhr und Gastroenteritis verwendet. Wilder Tee hat einen hohen Fluoridgehalt und wird zur Kariesprävention eingesetzt.
Yerba Buena (Clinopodium douglasii), oder Pfefferminze, wird als Schmerzmittel verwendet. Die Blätter werden als äußerlicher Umschlag angewendet oder gekocht und als Getränk eingenommen.

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