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Aktivitäten bei Huntington-Krankheit: Erhalt von Funktion und Lebensqualität

Die Huntington-Krankheit (HD) ist eine fortschreitende neurodegenerative Störung. Gezielte Aktivitäten bewahren Funktion, Würde und Freude.

Körperliche Aktivitäten (neuroprotektiv)

  • Gehen: Täglich, bei Bedarf assistiert; erhält Gangbild, kardiovaskuläre Gesundheit.
  • Wasserübungen / Schwimmen: Auftrieb reduziert Sturzrisiko; verbessert Bewegungsfreiheit.
  • Tai Chi / Qi Gong: Balance, Gewichtsverlagerung, Körper-Geist-Integration.
  • Sitzendes Yoga / Dehnen: Flexibilität, Spastikreduktion.
  • PT/OT-verordnete Übungen: Auf stadienspezifische Beeinträchtigungen zugeschnitten.

Kognitive Aktivitäten

  • Puzzles (Legespiel, Kreuzworträtsel, Sudoku) – angepasster Schwierigkeitsgrad.
  • Karten-/Brettspiele (einfache Regeln, vertraut).
  • Vorlesen / Hörbücher – Sprachbahnen.
  • Erinnerungstherapie – Fotos, Musik, Lebensgeschichte.
  • Computerisiertes kognitives Training (falls toleriert).

Soziales & Emotionales

  • Familienbesuche, Videoanrufe – Verbundenheit.
  • HD-Selbsthilfegruppen (Patient & Pflegeperson) – geteilte Erfahrung.
  • Musiktherapie – Stimmung, Gedächtnis, Motorik-Entrainment.
  • Tiersgestützte Therapie – taktil, emotional.
  • Freiwillige/sinnvolle Rollen (angepasst) – Sinnstiftung.

Grundsätze

  • Fokus auf Fähigkeit, nicht Behinderung.
  • Anpassen, während die Krankheit fortschreitet (Chorea, Rigor, kognitiver Abbau).
  • Routine und Vorhersehbarkeit reduzieren Ängste.
  • Multidisziplinäres Team (Neurologie, PT, OT, SLP, Psych, Genetik, Palliativmedizin).

Engagement verbessert die Lebensqualität in jedem Stadium.

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