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Melatonin und Leberfunktion

Melatonin ist ein natürlich vorkommendes Hormon im Körper das für die Aufrechterhaltung des Schlafs verantwortlich ist. Möglicherweise haben Sie bereits von seiner Verwendung als Nahrungsergänzungsmittel zum Schlafen oder zur Behandlung von Jetlag gehört. Es wird derzeit nicht nur für die Schlaffunktionen untersucht da es ein Potenzial als Antioxidans besitzt. Seien Sie vorsichtig wenn Sie Melatonin nicht zum Schlafen einnehmen. Wie bei allen neuen Nahrungsergänzungsmitteln sollten Sie sich vor Beginn an Ihren Arzt wenden.

Leberhintergrund

Die Leber ist ein wichtiges Organ im Körper das Sie vor giftigen Substanzen schützt das Blut filtert und Cholesterin produziert. Laut einem Artikel der 2001 in "The Oncologist" veröffentlicht wurde verwendet die Leber eine Vielzahl von Enzymen um eine Entgiftung durchzuführen. Dabei werden die Verbindungen in zwei Phasen in inerte wasserlösliche Substanzen umgewandelt die über den Urin ausgeschieden werden können. In dem Artikel heißt es dass beide Phasen wichtig sind und dass Störungen in der einen oder anderen Phase dazu führen können dass giftige Substanzen in den Körper freigesetzt werden.

Oxidativer Stress

In einer 2010 in "Free Radical and Biology Medicine" veröffentlichten Studie Es wurde festgestellt dass oxidativer Stress durch eine Substanz namens asymmetrisches Dimethylarginin oder ADMA verstärkt wird die die Distickstoffoxidsynthase hemmt einen wichtigen Teil der Zellstruktur und auch für viele systemische Erkrankungen verantwortlich ist. Die Studie ergab dass Melatonin ADMA-Erhöhungen bei Rattenlebern verhinderte. Diese Informationen legen nahe dass Melatonin eine potenzielle Therapie für verschiedene Krankheiten mit erhöhtem zellulärem ADMA sein kann. Bevor Melatonin für diese Verwendung vermarktet werden kann sind jedoch weitere Forschungsarbeiten erforderlich wird mit der Beeinträchtigung von Proteinfunktionen in der Membranumgebung in Verbindung gebracht. Dies geht aus einem Artikel hervor der 2007 in "Current Molecular Medicine" veröffentlicht wurde. Die Lipidperoxidation kann zu Schäden durch freie Radikale in Zellen führen und Melatonin trägt nachweislich zur Verringerung der Peroxidation bei. Eine Studie die sich auf die Melatonin- und Lipidperoxidation konzentrierte wurde 2010 in "Neuro Endocrinology Letters" veröffentlicht. Es wurde festgestellt dass Melatonin-Injektionen die Lipidperoxidation in Lungenzellen insbesondere die durch Kaliumbromat induzierte Peroxidation verhinderten. Die in "Current Molecular Medicine" veröffentlichte Studie hat auch gezeigt dass Melatonin bei der Verhinderung der Lipidperoxidation hilfreich ist.

Glykogenspiegel in der Leber

Glykogen ist eine Substanz die in der Leber und den Muskeln gespeichert ist und darauf wartet dass der Körper es umdreht Es ist wichtig für die Aufrechterhaltung des Blutzuckers. Das "Pakistan Journal of Pharmaceutical Sciences" veröffentlichte 2010 eine Studie zur Wirkung von Melatonin auf den Glykogen- und Plasmaglukosespiegel. Während die Plasmaglukosespiegel keinen Unterschied zeigten stiegen die Leberglykogenspiegel mit der Melatoninsupplementation signifikant an. Diese Studie wurde nicht am Menschen durchgeführt daher sind weitere Informationen erforderlich bevor angenommen werden kann dass Melatonin für die Verbesserung Ihres Leberglykogenspiegels unbedenklich ist.

Vorsichtsmaßnahmen

Gemäß dem kürzlich erwähnten Artikel veröffentlicht in "Current Molecular Medicine "Verwendungen von Melatonin in Laborexperimenten müssen sich nicht unbedingt auf den menschlichen Gebrauch übertragen lassen. Darin heißt es insbesondere dass sich die antioxidative Kapazität von Melatonin in einer Lösung stark von der Kapazität in Situationen menschlicher Zellen unterscheidet. Obwohl diese Informationen vielversprechend und wertvoll sind sollten Sie die Anwendung von Melatonin mit Ihrem Arzt besprechen der Sie mit dem Präparat über neue Entwicklungen auf dem Laufenden halten kann.

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