Lavendels therapeutische Effekte stammen primär von seinen ätherischen Öl-Bestandteilen Linalool und Linalylacetat (nicht Kampfer, der nur gering vertreten ist). Hier sind evidenzgestützte Eigenschaften:
Hemmend gegenüber Bakterien (S. aureus, E. coli) und Pilzen; verwendet bei kleinen Wunden, Akne und Hautinfektionen.
Reduziert entzündungsfördernde Mediatoren; lindert Ekzeme, Psoriasis und Insektenstiche.
Leichte Schmerzlinderung bei Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und leichten Verbrennungen.
Inhalation reduziert Angst, verbessert die Schlafqualität und senkt Cortisol. Wirkt auf das limbische System und GABA-Rezeptoren.
Klinische Studien zeigen, dass orales Lavendelöl (Silexan) bei leichter bis mittelschwerer Angst/Depression vergleichbar mit niedrig dosierten SSRI ist.
Tierstudien legen eine Anhebung der Krampfschwelle nahe; Daten beim Menschen begrenzt.
Flavonoide und Phenolsäuren bekämpfen oxidativen Stress.
Beschleunigt Re-Epithelisierung und Kollagensynthese in Tiermodellen.
Karminativ: lindert Blähungen, Übelkeit und Verdauungsstörungen.
Kann Schuppen reduzieren und das Haarwachstum unterstützen (begrenzte klinische Evidenz).
Effektiv gegen Mücken, Zecken und Fliegen für kurze Zeiträume.
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