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Dyspraxie (DCD) Symptome: Motorische, kognitive und soziale Herausforderungen

Die Entwicklungsstörung der motorischen Koordination (DCD), allgemein als Dyspraxie bezeichnet, beeinträchtigt die motorische Planung und Ausführung. Die Symptome variieren in Schweregrad und Kombination.

Motorische Symptome

  • Feinmotorik: Schreiben, Knöpfe, Besteck, Schere
  • Grobmotorik: Laufen, Springen, Fangen, Gleichgewicht
  • Koordination: beidseitige Integration, Bewegungsabläufe sequenzieren
  • Haltungskontrolle, Ungeschicktheit, häufiges Stürzen

Nicht-motorische Symptome

  • Planung/Organisation: Zeitmanagement, mehrstufige Aufgaben, Tasche packen
  • Räumliches Bewusstsein: Entfernungen einschätzen, links/rechts-Verwechslung
  • Aufmerksamkeit/Konzentration: Tritt oft gemeinsam mit ADHS auf
  • Sprache/Sprachentwicklung: Artikulation, Wortfinden, verbale Dyspraxie
  • Sensorische Verarbeitung: Über-/Unterreaktion auf Berührung, Geräusch, Bewegung
  • Sozial-emotional: Ängste, geringes Selbstwertgefühl, Schwierigkeiten mit Gleichaltrigen

Diagnose

Klinische Beurteilung durch Ergotherapeut/Physiotherapeuten, Kinderarzt oder Neuropsychologen. DSM-5-Kriterien: motorische Fähigkeiten deutlich unter altersgerechter Erwartung, Beginn im Entwicklungsalter, nicht aufgrund von geistiger Behinderung oder neurologischer Erkrankung.

Management

  • Ergotherapie (aufgabenorientiert, sensorische Integration)
  • Physiotherapie für Grobmotorik
  • Schulische Anpassungen (zusätzliche Zeit, Tastaturschreiben, modifizierter Sportunterricht)
  • Stärkenbasierter Ansatz: verbale und kreative Fähigkeiten nutzen

Frühzeitige Intervention verbessert die funktionellen Ergebnisse und die psychische Gesundheit.

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