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Alzheimer-Krankheit: Früher Gedächtnisverlust, Verlaufsstadien und Management

Alzheimer-Krankheit (AD) ist die häufigste Ursache von Demenz (60–80 % der Fälle). Das Kennzeichen des frühen Symptoms ist beeinträchtigtes Kurzzeitgedächtnis – Schwierigkeiten, neue Informationen zu lernen und zu behalten – aufgrund früher Beteiligung des medialen temporalen Lappens (Entorhinalkortex, Hippocampus).

Verlaufsstadien

  • Präklinisch: Biomarker positiv (Amyloid-PET, Liquor Aβ42/Tau), keine Symptome.
  • Leichte kognitive Beeinträchtigung (MCI): Gedächtnisbeschwerde, erhaltene Alltagsfunktion.
  • Leichte Demenz: Gedächtnisverlust, Wortfindungsschwierigkeiten, Orientierungsverlust, finanzielle Fehler.
  • Mittel: Sprach-, raumorientierungs- und Exekutivabbau; Verhaltensänderungen; Hilfe bei ADL nötig.
  • Schwer: Mutismus, Inkontinenz, Immobilität, totale Pflegeabhängigkeit.

Pathologie

  • Extrazelluläre Amyloid-β-Plaques
  • Intrazelluläre neurofibrilläre Bündel (hyperphosphoryliertes Tau)
  • Neuronenverlust, Synapsenabbau, Hirnatrophie

Management

  • Cholinesterasehemmer (Donepezil, Rivastigmin, Galantamin) – leicht bis mittel.
  • Memantin (NMDA-Antagonist) – mittel bis schwer.
  • Anti-Amyloid monoklionale Antikörper (Lecanemab, Donanemab) – frühe symptomatische, modeste Verlangsamung.
  • Nicht-pharmakologisch: Kognitive Stimulation, Bewegung, Pflegepersonenunterstützung, Sicherheitsmaßnahmen.

Frühe Diagnose ermöglicht Planung, klinische Studienzugang und zeitgerechte symptomatische Behandlung.

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