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Welche Auswirkungen hat das Marfan-Syndrom auf den Körper?

Das Marfan-Syndrom betrifft vor allem das Bindegewebe im Körper. Zu den wichtigsten betroffenen Systemen gehören:

Skelettsystem :

- Großer, schlanker Körperbau mit langen Gliedmaßen, Fingern und Zehen (Arachnodaktylie)

- Wirbelsäulenverkrümmung (Skoliose)

- Sternumdeformität (Pectus excavatum oder Pectus carinatum)

- Gelenkinstabilität und Luxationen

Herz-Kreislauf-System :

- Aortendissektion – eine lebensbedrohliche Erkrankung, bei der sich die Schichten der Aorta, der Hauptschlagader, die das Blut vom Herzen transportiert, trennen

- Aortenaneurysma – eine Ausbeulung oder Ballonbildung der Aorta

-Mitralklappenprolaps – ein Zustand, bei dem die Klappe zwischen dem linken Vorhof und der linken Herzkammer nicht richtig schließt

Augensystem :

- Ectopia lentis – Verschiebung der Linse im Auge

- Netzhautablösung

- Myopie (Kurzsichtigkeit)

- Erhöhtes Glaukomrisiko

Lungensystem :

- Spontanpneumothorax – Kollaps der Lunge aufgrund von Luftaustritt

Haut und Hautsystem :

- Dehnungsstreifen (Striae) durch schnelles Wachstum

- Dünne, durchscheinende Haut

- Hernien

Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Personen mit Marfan-Syndrom alle diese Manifestationen erleben und der Schweregrad stark variieren kann. Eine regelmäßige Überwachung durch medizinisches Fachpersonal, insbesondere durch einen Kardiologen und einen Augenarzt, ist für die Früherkennung und Behandlung möglicher Komplikationen von entscheidender Bedeutung.

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