Ja, ein Lungenödem – Flüssigkeitsansammlung in den Alveolen – kann ein Erstzeichen eines angeborenen Herzfehlers (CHD) sein. Strukturfehler, die bei der Geburt vorliegen (z. B. Kammerseptumdefekt, offener Ductus arteriosus, Aortenverengung, linksseitige obstruktive Läsionen), können den Lungenvenendruck erhöhen und Flüssigkeit über die Kapillär-Alveolar-Barriere drücken.
Behandlung der zugrunde liegenden Hämodynamik-Läsion: Diuretika zur Symptomlinderung, Nachlastreduktion (ACE-Hemmer) und rechtzeitige chirurgische oder katheterbasierte Korrektur (Verschluss, chirurgische Reparatur). Persistierendes Lungenödem bei einem Kind erfordert immer eine kardiologische Abklärung.

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