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Vitalkapazität (VC): Definition, Formel und klinische Bedeutung

Vitalkapazität (VC) ist das maximale Luftvolumen, das eine Person nach maximaler Einatmung ausatmen kann. Sie stellt die Summe aus Tidalvolumen, Inspirationsreservevolumen und Exspirationsreservevolumen dar. Wichtig: VC beinhaltet nicht das Residualvolumen (RV) – die Luft, die selbst nach kräftigem Ausatmen in der Lunge verbleibt.

Wichtige Formel

VC = Gesamtlungenkapazität (TLC) – Residualvolumen (RV)

Klinische Verwendung

  • Beurteilung restriktiver Lungenerkrankungen (z. B. Lungenfibrose), bei denen VC reduziert ist.
  • Überwachung neuromuskulärer Störungen, die die Atemmuskulatur schwächen.
  • Präoperative Evaluation für Lungenresektionschirurgie zur Vorhersage der postoperativen Funktion.

VC wird mittels Spirometrie gemessen. Normwerte variieren je nach Alter, Geschlecht, Größe und Ethnie, sodass die Ergebnisse gegen vorhergesagte Referenzgleichungen interpretiert werden.

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