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Wie wirkt Clomid?

t Clomid?

Clomid ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Stimulierung des Eisprungs. Es wird als Fruchtbarkeitsmedikament bei Frauen angewendet die aufgrund einer Anovulation (mangelnder Eisprung) nicht schwanger werden können. Clomid ist normalerweise das erste Medikament das versucht wird wenn eine Frau sich einer Fruchtbarkeitsbehandlung unterzieht.

Hormone im Eisprung

Die vier Haupthormone die für den Eisprung bei Frauen verantwortlich sind sind Östrogen Progesteron follikelstimulierendes Hormon (FSH) und Luteinisierendes Hormon ( LH). Die Ausschüttung dieser Hormone zur Stimulierung des Eisprungs ist ein komplexes und fein ausbalanciertes System. Sie werden durch ein negatives Rückkopplungssystem reguliert was bedeutet dass der Abfall des Spiegels eines Hormons die Freisetzung eines anderen Hormons auslöst.

Östrogen ist das Hormon das die Gebärmutterschleimhaut verdickt um sie auf die Implantation von vorzubereiten ein befruchtetes Ei. Wenn der Östrogenspiegel zu sinken beginnt stimuliert dies den Hypothalamus im Gehirn um FSH und LH freizusetzen die Hormone die die Reifung des Eies bewirken und dann dessen Freisetzung beschleunigen.

Clomid bindet an Östrogenrezeptoren stimuliert diese jedoch nicht auf die gleiche Weise wie Östrogen. Dies lässt den Körper glauben dass die Östrogenspiegel niedriger sind was zu einem Anstieg von FSH und LH führt. Der Anstieg von FSH und LH löst den Eisprung aus.

Dosierung

Clomid wird normalerweise einmal täglich an fünf Tagen im Monat verabreicht. Die Behandlung kann zwei bis fünf Tage nach dem ersten Tag Ihrer Periode begonnen werden. Die Erfolgsrate ist gleich unabhängig davon an welchem ​​Tag des Zyklus die Medikation begonnen wird. Die Anfangsdosis beträgt 50 mg täglich die Dosis kann jedoch jeden Monat in Schritten von 50 mg erhöht werden wenn keine Schwangerschaft eintritt. Bis zu 250 mg werden manchmal verschrieben doch Studien zeigen dass die Erfolgsraten bei Dosen über 150 mg nicht zunehmen.

Einschränkungen

Dreiundsiebzig Prozent der Frauen werden nach der Einnahme von Clomid Eisprung haben aber nur 36 Prozent wird schwanger. Bei einigen Frauen verhindert die Unterdrückung von Östrogen dass sich die Gebärmutterschleimhaut so weit verdickt dass sich das befruchtete Ei einnisten kann. Clomid kann auch die Sekretion des Zervixschleims unterdrücken. Dies kann es dem Sperma erschweren in die Gebärmutter zu gelangen. Von den Schwangerschaften die mit Clomid erreicht werden treten 71 bis 87 5 Prozent innerhalb der ersten drei Monate der Behandlung auf. Wenn Sie nach sechs Clomid-Zyklen nicht schwanger werden sollte Ihr Arzt eine andere Fruchtbarkeitsbehandlung versuchen.

Nebenwirkungen

Die häufigste Nebenwirkung von Clomid sind Hitzewallungen. Es kann auch Kopfschmerzen Übelkeit Müdigkeit vaginale Trockenheit und Depressionen verursachen. Einige Frauen haben während der Behandlung mit Clomid schwerere Phasen. Dies kann jedoch eher auf den Eisprung während des Menstruationszyklus als auf das Medikament selbst zurückzuführen sein.

Die Häufigkeit von Mehrlingsschwangerschaften mit Clomid liegt bei etwa 10 Prozent. Dies führt zu Zwillingen .

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