Home alternative Medizin Bites Stings Krebs AGB -Behandlungen Zahngesundheit Diät Ernährung Family Health Healthcare Industrie Mental Health Öffentliche Gesundheit, Sicherheit Operationen Operationen
|  | Gesundheitswissenschaften >  | Gesundheit | Krankheiten und Verletzungen

Gefahren der Beta-Carotin Supplementation & Rauchen

Beta-Carotin ist ein orangerotes Pigment das in Lebensmitteln wie Karotten Süßkartoffeln Kürbissen und Spinat vorkommt. Seine antioxidativen Eigenschaften machen es zu einer attraktiven Ergänzung da die Radikalfängeraktivität dieser Verbindungen es bei der Behandlung der Makuladegeneration des Auges sowie bei einer Vielzahl von Haut- und Systemerkrankungen nützlich macht. Beta-Carotin kann auch das Risiko für bestimmte Krebsarten senken. Beta-Carotin-Präparate sind jedoch nach Angaben von MedlinePlus einer Veröffentlichung der National Institutes of Health aufgrund der Ergebnisse von Beobachtungen in zahlreichen Studien an Menschen und Tieren bei Rauchern generell kontraindiziert Viele Jahre lang bestand der medizinische Konsens darin dass eine Ernährung mit hohem Beta-Carotin-Gehalt einem hohen Beta-Carotin-Serumspiegel oder beidem mit einem verringerten Risiko für bestimmte Krebsarten insbesondere Lungenkrebs einherging. Interventionsstudien Mitte der 1990er Jahre mit Beta-Carotin-Präparaten und Rauchern zeigten jedoch ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko. Weitere Experimente mit Frettchen die ähnlich wie Menschen Carotin metabolisieren zeigten dass die Exposition gegenüber Zigarettenrauch und hochdosiertem Beta-Carotin im Lungengewebe jeweils höhere maligne Effekte hervorrief und diese Expositionen zu deutlicheren Effekten führten Effekte als jeder Faktor allein. Die Ursache scheinen verringerte Spiegel von Tumorsuppressorgenen sowie eine stärkere Expression von Onkogenen oder "Krebsgenen" in den exponierten Tieren zu sein wie aus einem 2002 in "Pure and Applied Chemistry" veröffentlichten Artikel hervorgeht Im Vergleich zu pharmakologischem Beta-Carotin

Die zwischen 1985 und 1993 in Finnland durchgeführte Beta-Carotin-Krebspräventionsstudie mit Alpha-Tocopherol ergab dass männliche Raucher im Alter von 50 bis 69 Jahren die 20 mg Beta-Carotin pro Tag einnahmen eine 18 Prozent erhöhten die Inzidenz von Lungenkrebs. Dr. Robert Russell und seine Kollegen berichteten jedoch in der Ausgabe von "Pure and Applied Chemistry" vom August 2002 dass Dosen von Beta-Carotin in pharmakologischen oder ergänzenden Mengen schädliche Auswirkungen auf das Lungengewebe hatten physiologische - das heißt Daher scheint die Einnahme von Beta-Carotin an und für sich nicht das erhöhte Risiko für Lungenkrebs zu erklären und in der Tat kann die Menge die bei einer normalen Ernährung aufgenommen wird diesbezüglich schützend sein.

Asbestexposition

Es wurde festgestellt dass Asbestexposition und Zigarettenrauchen das Risiko für Lungenkrebs erhöhen. Wie von Dr. Peter Lee in der Juli-Ausgabe 2002 von "Occupational and Environmental Medicine" beschrieben vervielfacht Asbestexposition die krebserzeugende Wirkung bei Rauchern. Wie Dr. Gary Goodman in der Dezember-Ausgabe 2004 des "Journal of the National Cancer Institute" ausführt wurde außerdem festgestellt dass eine Beta-Carotin-Supplementierung das Risiko für Lungenkrebs bei Personen mit beruflicher Exposition gegenüber Asbest in der Vorgeschichte erhöht. Zusammenfassend lässt dies darauf schließen dass die Einnahme von Beta-Carotin bei Rauchern mit Asbestexposition in der Vorgeschichte besonders kontraindiziert ist

logo

www.alskrankheit.net © Gesundheitswissenschaften