Die Gesundheitsbranche ist voller gesundheitlicher und sicherheitstechnischer Risiken. Laut der U.S. Occupational Safety and Health Administration (OSHA) haben Arbeitnehmer das Recht auf eine gefahrenfreie Arbeitsumgebung. Daher wurden Sicherheitsstandards entwickelt, damit Gesundheitseinrichtungen Risiken identifizieren, minimieren und beseitigen können.
Blutübertragbare Erreger
- Laut OSHA sind etwa 5,6 Millionen Mitarbeiter im Gesundheitswesen blutübertragbaren Erregern ausgesetzt. Diese Erreger sind sehr gefährlich und können sogar tödlich sein. Um eine Exposition zu vermeiden, muss bei der Arbeit mit Nadeln und Scharfem äußerste Vorsicht walten, und alle Blut- oder Körperflüssigkeitsverschüttungen müssen sofort gereinigt werden.
Persönliche Schutzausrüstung (PSA)
- Persönliche Schutzausrüstung wie Latexhandschuhe, Gesichtsmasken, Kittel und Schutzbrillen muss von Gesundheitspersonal getragen werden, das mit ansteckenden Patienten interagiert, medizinische Eingriffe durchführt oder in Laboren arbeitet. Bei der Arbeit mit Röntgenstrahlen müssen Mitarbeiter Bleikittel oder -westen tragen, um sich vor Strahlenexposition zu schützen.
Lärmkontrolle
- Laut OSHA können Wäscherei-, Ingenieur- und Hubschrauberlandeplatzbereiche von Gesundheitseinrichtungen sehr laut sein und Arbeitnehmer hohen beruflichen Lärmpegeln aussetzen. Das Gehör der Mitarbeiter muss geschützt werden, um Hörverlust oder Ohrenschäden zu vermeiden. Dies kann durch den Einbau von Schallschutzbarrieren und -schildern in lauten Bereichen, das Tragen von Ohrstöpseln oder Gehörschutz durch das Personal und die Umleitung der Schallenergie vom Mitarbeiter weg erreicht werden.