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Neurofeedback bei Borderline-Persönlichkeitsstörung: Aktuelle Evidenz

Was die Forschung zu Neurofeedback und BPD sagt

Die Wirksamkeit von Neurofeedback bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) wird noch untersucht, mit gemischten Ergebnissen bis dato.

1. Begrenzte, aber vielversprechende Evidenz

Kleine Studien legen nahe, dass Neurofeedback Symptome wie emotionale Dysregulation, Impulsivität und zwischenmenschliche Schwierigkeiten reduzieren kann. Die Ergebnisse müssen jedoch in größeren, kontrollierten Studien repliziert werden.

2. Potenzielle Symptomverbesserung

Das Training der Selbstregulation der Gehirnaktivität könnte die emotionale Kontrolle verbessern und impulsives Verhalten reduzieren.

3. Individuelle Variabilität

BPS ist heterogen; die Ergebnisse hängen vom Symptomprofil, Begleiterkrankungen und der persönlichen Reaktion ab.

4. Notwendigkeit strengerer Forschung

Größere Stichproben, standardisierte Protokolle und Langzeit-Follow-ups sind unerlässlich, um Wirksamkeit und optimale Parameter zu etablieren.

5. Am besten als Teil einer kombinierten Therapie

Neurofeedback kann am besten zusammen mit evidenzbasierten Behandlungen wie DBT, CBT oder Medikamenten wirken.

Wichtig: Neurofeedback ist kein Ersatz für eine umfassende psychische Gesundheitsversorgung. Suchen Sie einen qualifizierten Fachmann für einen persönlichen Behandlungsplan auf.

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