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Ulnarnervenengpass: Konservative und chirurgische Behandlungsoptionen

Die Behandlung schreitet von konservativ zu chirurgisch basierend auf Schweregrad und Ansprechen fort.

Konservativ (Erstwahl)

  • Aktivitätsmodifikation: Langes Ellenbogenbeugen, Druck auf den medialen Ellenbogen vermeiden.
  • Nächtliche Schiene: Ellenbogenstreckschiene oder Handtuchwickel verhindert Beugen während des Schlafens.
  • Ergonomie: Headset, gepolsterte Ellenbogenauflagen, Arbeitsplatzanpassung.
  • Physiotherapie: Nervengleitübungen, Ulnarnermobilisation, Kräftigung (Intrinsische, Unterarm).
  • NSAR: Bei entzündlicher Komponente.
  • Kortikosteroid-Injektion: Um (nicht in) den Nerv am Sulcus nervi ulnaris; begrenzte Evidenz, Risiko einer Nervenverletzung.

Chirurgisch (bei konservativem Versagen ≥3–6 Monate oder fortschreitendem Defizit)

  • Sulcus-dekompression (in situ): Am häufigsten; öffnet das Tunnel-Dach.
  • Ulnarnerv-Verlagerung: Subkutan, intramuskulär oder submuskulär – verlegt den Nerv anterior zum medialen Epicondylus.
  • Medialer Epicondylektomie: Entfernt den knöchernen Kompressionspunkt.
  • Kanal-von-Guyon-Release: Bei Engpass auf Handgelenkhöhe.
  • Nervenreparatur/-transplantat: Bei Axonotmesis/Neurotmesis.

Ergebnisse

85–95 % bessern sich durch Operation; sensorische Erholung besser als motorische. Frühe Dekompression (vor festem Kraftverlust/Atrophie) liefert die besten Ergebnisse.

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