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Diagnose der Trigeminusneuralgie: 7-Schritte-Klinik-Workflow

Die Diagnose erfordert eine detaillierte Symptomüberprüfung, neurologische Untersuchung und Tests, um andere Ursachen auszuschließen:

  1. Symptombewertung: Schmerzort, Intensität, Dauer, Auslöser; Trigeminusnerv-Verbreitung.
  2. Neurologische Untersuchung: Hornhautreflex, Gesichtssensibilität, Muskeltonus/Kraft.
  3. Bildgebung (MRT Gehirn mit Gadolinium): Erkennt vaskuläre Kompression, Tumore, vaskuläre Missbildungen.
  4. Elektrophysiologische Untersuchungen: Trigeminus-SSEP (Nervenfunktion), Gesicht-EMG (Schwäche/Denervation).
  5. Differentialdiagnose: Zahnprobleme, Sinusitis, Kiefergelenksstörungen, Clusterkopfschmerzen, atypische Gesichtsschmerzen ausschließen.
  6. Diagnostische Blockaden: Trigeminusnerv-Blockaden zur Identifizierung des betroffenen Zweigs; Schmerzlinderung bestätigt die Diagnose.
  7. Diagnosekriterien: Kombination aus Symptomen, Befunden, Bildgebung gemäß internationalen Richtlinien.

Gründliche Abklärung ist entscheidend, um die Trigeminusneuralgie von anderen Gesichtsschmerzzuständen zu differenzieren und die Behandlung zu leiten.

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