Diabetes und andere Erkrankungen, die das Immunsystem beeinträchtigen, sind Risikofaktoren für Niereninfektionen. Diabetes kann auch Nervenschäden verursachen. Sind die Nerven um die Blase herum geschädigt, bemerken Sie möglicherweise die Empfindungen einer Niereninfektion nicht.
Fakten
- Eine Niereninfektion, auch „Pyelonephritis“ genannt, ist eine Infektion, die normalerweise in der Blase oder Harnröhre beginnt und zu den Nieren aufsteigt. Sie kann akut (plötzlich) oder chronisch (langfristig) sein.
Symptome
- Symptome einer Niereninfektion umfassen Rückenschmerzen, Fieber, Schüttelfrost und Bauchschmerzen. Möglicherweise verspüren Sie einen anhaltenden Harndrang, ein Brennen beim Wasserlassen oder sehen Eiter oder Blut im Urin.
Diagnose
- Ihr Arzt kann beim Abtasten der Nierengegend Druckschmerz feststellen. Blutkultur-Ergebnisse können eine Infektion zeigen, und ein Urinstatus kann rote oder weiße Blutkörperchen im Urin nachweisen. Auch Bakterien können im Urin gefunden werden.
Behandlung
- Niereninfektionen werden mit Antibiotika behandelt. Bei einer schweren Niereninfektion müssen Sie möglicherweise ins Krankenhaus eingeliefert werden. Bei häufigen Niereninfektionen sollten Sie einen Spezialisten aufsuchen.
Vorbeugung & Lösung
- Personen mit Diabetes sollten darauf achten, den Blutzuckerspiegel unter Kontrolle zu halten. Trinken Sie viel Wasser und reduzieren Sie Lebensmittel, die reich an Protein oder Salz sind, da diese Nierenschäden verursachen können.
Warnung
- Bei einer Niereninfektion benötigen Sie umgehende medizinische Hilfe. Eine unbehandelte Niereninfektion kann Ihre Nieren dauerhaft schädigen, was besonders für Menschen mit Diabetes gefährlich ist.