Warum die Nasalkanüle bevorzugt wird
- Nicht-invasiv & komfortabel: Keine Intubation; Patienten essen, sprechen und husten frei
- Dosierbarer Fluss: 1–6 L/min (FiO₂ ~24–44 %); einstellbar auf Ziel-SpO₂ 88–92 % (COPD) oder 94–98 % (Lungenentzündung)
- Geringes Komplikationsrisiko: Keine ventilatorassoziierte Pneumonie, Barotrauma oder Sedierung nötig
- Portabilität: Tragbare Konzentratoren/Fläschchen ermöglichen Mobilität, pulmonale Rehabilitation, Heimanwendung
- Kosteneffektiv: Günstiger als HFNC, NIV oder invasive Beatmung
- Physiologische Passung: Lungenentzündung/Emphysem benötigen oft niedrige-moderate FiO₂; Kanüle genügt, es sei denn, hyperkapnisches Atemversagen entwickelt sich (dann HFNC/NIV in Betracht ziehen)
Überwachungs-Grundlagen
Kontinuierliche Pulsoxymetrie; ABG/VBG, wenn Hyperkapnie vermutet wird. Eskalationskriterien regelmäßig neu bewerten.