Tubaler Infertilitätsfaktor (15–25% der weiblichen Unfruchtbarkeit) resultiert oft aus Narbengewebe (Adhäsionen, Hydrosalpinx) aufgrund von PID, Endometriose, Operation, Tuberkulose oder früherer Eileiterschwangerschaft.
| Ansatz | Indikation | Erfolgsrate | Anmerkungen |
|---|---|---|---|
| Laparoskopische Adhäsionslösung / Neosalpingostomie | Peritubale Adhäsionen, distale Oklusion (Hydrosalpinx) | Schwangerschaft 30–60% in 12–24 Mo | Am besten bei minimaler Schädigung, <35 Jahre; Rezidiv häufig |
| Hysteroskopische Tubularkanülierung | Proximale (Cornuale) Oklusion | Technischer Erfolg 85%; Schwangerschaft 40–50% | Ambulant; Risiko falscher Durchgänge |
| Salpingektomie + IVF | Schwerer Hydrosalpinx (Flüssigkeit toxisch für Embryo) | IVF-LBR 40–50%/Zyklus | Salpingektomie ↑IVF-Erfolg 2× vs. unbehandelter Hydrosalpinx |
| IVF allein (Eileiter belassen) | Bilaterale Oklusion, fehlgeschlagene Operation, andere Faktoren | Altersabhängig | Vermeidet Operation; aber Hydrosalpinx-Flüssigkeit ↓Implantation |
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