Wer ein Zungenpiercing hat oder sich eines stechen lassen möchte, sollte auf die richtige Pflege achten, um Infektionen und Zahnfleischrückgang zu vermeiden. Zahnfleischrückgang (Parodontitis) ist bei Zungenpiercings sehr verbreitet, da der Schmuck am Zahnfleisch reibt. Dies kann schließlich zu freiliegenden Zahnwurzeln führen, was starke Schmerzen und letztlich Zahnverlust verursachen kann.
Spülen Sie Ihren Mund täglich mit Mundwasser, um Infektionen vorzubeugen. Falls kein Mundwasser verfügbar ist, spülen Sie mit Wasserstoffperoxid.
Verwenden Sie ein Segmentring (Hoop-Schmuck, der sich beim Drehen öffnet) oder ausschließlich Bioplast-Zungenschmuck, wie Barbell-Stäbe. Bioplast eignet sich am besten aufgrund der Konsistenz und Flexibilität des Kunststoffs. Diese Art von Schmuck greift nicht in die Körperzellen und das Gewebe ein und kann daher Zahnfleischrückgang vorbeugen.
Vermeiden Sie Rauchen, da Rauchen in Kombination mit einem Zungenpiercing das Risiko für Zahnfleischerkrankungen erhöht.
Natürliche Kräuter bei Parodontitis: Ein umfassender Leitfaden
Zahnfleischerkrankungen verstehen und behandeln: Ein umfassender Leitfaden
Batten-Krankheit (NCL) Vererbungsmuster: Autosomal-rezessiv, dominant und X-chromosomal
Zahnfleischerkrankungen vorbeugen und umkehren: Ein umfassender Leitfaden
Fortgeschrittene Parodontalerkrankung verstehen: Ursachen, Risiken und Behandlung

www.alskrankheit.net © Gesundheitswissenschaften