Frühling: Der durch das Bakterium Yersinia pestis verursachte Schwarze Tod gelangt über Handelsrouten mit Zentralasien nach Europa. Es taucht erstmals in der Hafenstadt Caffa auf der Krim auf.
Sommer: Die Pest breitet sich schnell auf der gesamten Krim sowie im Nahen Osten und Nordafrika aus.
Herbst: Der Schwarze Tod erreicht Konstantinopel, die Hauptstadt des Byzantinischen Reiches, und beginnt sich auf der Balkanhalbinsel auszubreiten.
1348:
Winter: Die Pest erreicht Italien und breitet sich schnell im ganzen Land aus. Anschließend erfolgt der Umzug nach Frankreich, Spanien und Deutschland.
Frühling: Der Schwarze Tod erreicht England und Wales und beginnt, die Bevölkerung zu verwüsten.
Sommer: Die Pest erreicht Skandinavien und Island.
Herbst: Der Schwarze Tod erreicht Russland und Polen.
1349:
Winter: Die Pest breitet sich immer weiter in ganz Europa aus und erreicht ihren Höhepunkt. Millionen Menschen sind gestorben.
Frühling: In manchen Gegenden beginnt die Pest zurückzugehen, in anderen hingegen wütet sie weiterhin.
Sommer: Der Schwarze Tod beginnt in Europa endlich auszusterben.
1350-1351:
Die Pest tritt in verschiedenen Teilen Europas erneut auf, ist jedoch nicht mehr so weit verbreitet und tödlich wie beim ersten Ausbruch.
Nachwirkungen:
Der Schwarze Tod hat tiefgreifende Auswirkungen auf Europa. Die Bevölkerung wird dezimiert und die sozialen, wirtschaftlichen und religiösen Strukturen der Gesellschaft werden für immer verändert.

www.alskrankheit.net © Gesundheitswissenschaften