OCD wird diagnostiziert, wenn Obsessionen und/oder Zwänge erhebliche Beeinträchtigung oder Beeinträchtigung verursachen. DSM-5-Kriterien:
Diagnostische Kriterien (Zusammenfassung)
- Obsessionen: Wiederkehrende, aufdringliche Gedanken, Dränge oder Bilder, die Angst/Beeinträchtigung verursachen. Nicht einfach übermäßige Sorgen. Versuche, zu ignorieren/zu unterdrücken/zu neutralisieren.
- Zwänge: Wiederholende Verhaltensweisen (Händewaschen, Prüfen, Ordnen) oder mentale Akte (Zählen, Beten, Wörter wiederholen), getrieben von Obsessionen oder starren Regeln. Ziel ist, Beeinträchtigung zu reduzieren oder gefürchtetes Ereignis zu verhindern. Nicht realistisch verbunden oder klar übermäßig.
- Zeit/Auswirkung: Symptome ≥1 Stunde/Tag ODER verursachen klinisch signifikante Beeinträchtigung/Beeinträchtigung in sozialer, beruflicher oder anderer Funktionsfähigkeit.
- Nicht zuzuschreiben: Substanz, medizinischer Zustand oder einer anderen psychischen Störung (z. B. GAD, Körperdysmorphie, Hamsterkaufstörung, Trichotillomanie, Excoriation, Stereotypien).
- Dauer: Typischerweise ≥6 Monate (obwohl keine strikte Schwelle im DSM-5).
Häufige Obessionsthemen
- Kontamination, Schaden, Symmetrie/Ordnung, tabuisierte Gedanken (sexuell, religiös), Bedürfnis nach Gewissheit.
Häufige Zwänge
- Waschen/Reinigen, Prüfen, Wiederholen, Zählen, Ordnen/Anordnen, mentale Rituale, Bestätigungssuchen.
Differentialdiagnose
Unterscheiden von OCPS (Persönlichkeitsmerkmal), Autismus (eingeschränkte Interessen), Psychose (Wahn), Tic-Störungen.
Beurteilung
Y-BOCS (Yale-Brown Obsessive Compulsive Scale) quantifiziert Schweregrad. Diagnose durch Psychiater/Psychologen mittels klinischem Interview.