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Amoxicillin und Co-Codamol: Krampfanfallrisiken und Vorsichtsmaßnahmen

Amoxicillin verursacht selten Krampfanfälle – hauptsächlich bei Niereninsuffizienz (Akkumulation), hohen Dosen oder Penicillinallergie (Anaphylaxie kann Krampfanfall imitieren).

Co-Codamol (Codein + Paracetamol) birgt ein Krampfanfallrisiko durch Codein, insbesondere:

  • Ultra-schnelle CYP2D6-Metabolisierer → hohe Morphinspiegel
  • Nieren-/Leberinsuffizienz
  • Hohe Dosen oder Kombination mit anderen CNS-Depressiva (Alkohol, Benzodiazepine, Gabapentinoide)
  • Anamnese von Epilepsie

Klinischer Rat

  • Niedrigste wirksame Co-Codamol-Dosis verwenden; Alkohol vermeiden.
  • Auf übermäßige Sedierung, Verwirrtheit, Myoklonien überwachen.
  • Bei Krampfanfall: Co-Codamol absetzen, sofortige medizinische Versorgung suchen.
  • Amoxicillin: Dosis bei Niereninsuffizienz anpassen; bei früherer Penicillin-Anaphylaxie vermeiden.

Geben Sie stets Ihre vollständige Medikamentenliste dem Arzt/Apotheker bekannt.

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