Was ist die Parkinson-Krankheit?
Die Parkinson-Krankheit ist ein medizinischer Zustand, der das Gehirn betrifft, so die National Parkinson Foundation (NPF). Die Erkrankung greift Neuronen im Gehirn an, die für die Produktion von Dopamin verantwortlich sind – einer Chemikalie, die für die ordnungsgemäße Funktion des Muskelwesens unerlässlich ist. Der Rückgang der Dopaminproduktion verursacht einige der klassischen Symptome von Parkinson, darunter Zittern und Schütteln.
Symptome und Behandlungsmöglichkeiten
- Zittern (Tremor): Zittern und unwillkürliches Schütteln gehören zu den häufigsten und auffälligsten Symptomen der Parkinson-Krankheit. Betroffene bewegen sich oft langsamer als normal.
- Steifheit und Mimik: Ohne ausreichend Dopamin können die Körpermuskeln nicht reibungslos funktionieren. Dadurch entstehen steife Körperbewegungen und ein veränderter Gesichtsausdruck.
- Schleppender Gang: Ein weiteres häufiges Symptom ist ein langsamer, schleppender Gang, begleitet von gelegentlichem Gleichgewichtsverlust, so die National Institutes of Health.
- Medikamentöse Behandlung: Parkinson wird normalerweise mit Medikamenten wie Ropinirol behandelt, die die Funktion von Dopamin im Gehirn nachahmen. Diese Medikamente können die Symptome lindern, aber es gibt derzeit keine Heilung.
- Tiefe Hirnstimulation: Die NIH erforschen die tiefe Hirnstimulation als neue Behandlungsmethode. Dabei werden Elektroden chirurgisch ins Gehirn implantiert, um Symptome – insbesondere Zittern – zu lindern.
Bei Verdacht auf Parkinson sollten Betroffene frühzeitig einen Spezialisten aufsuchen, um eine individuelle Therapie zu planen.