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Vergrößerte Niere (Renomegalie): Häufige Ursachen und wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten

Eine Nierenvergrößerung (Renomegalie), die bei der Bildgebung festgestellt wird, hat zahlreiche Ätiologien:

  1. Hydronephrose: Harnabflussobstruktion (Steine, UPJ-Obstruktion, Tumor, BPH, retroperitoneale Fibrose) → upstream Dilatation.
  2. Autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD): Mehrere bilaterale Zysten; progressive Vergrößerung.
  3. Pyelonephritis: Bakterielle Infektion → inflammatorisches Ödem.
  4. Nierentumore: RCC, Angiomyolipom, Onkozytom; können die Niere asymmetrisch vergrößern.
  5. Diabetische Nephropathie: Frühe Hyperfiltration → Nierenhypertrophie; später Atrophie.
  6. Glomerulonephritis: Inflammatorische Infiltration (z. B. Lupusnephritis, IgA-Nephropathie).
  7. Medulläre Schwämmeniere: Erweiterte Sammelrohre mit Mikrozysten.
  8. Nierenvenenthrombose: Venöser Abflussobstruktion → kongestive Vergrößerung.

Nächste Schritte

  • Mit Labore korrelieren (Kreatinin, eGFR, Urinstatus, Elektrolyte).
  • Weitere Bildgebung (CT/MRT mit Kontrastmittel, Doppler-US), falls Ätiologie unklar.
  • Nephrologie/Urologie-Überweisung basierend auf vermuteter Ursache.

Frühe Diagnose erhält die Nierenfunktion.

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