Nierensteine sind eine der häufigsten Störungen des Harnwegs, die laut der National Kidney and Urologic Diseases Information Clearinghouse jährlich für über 3 Millionen Krankenhaus- und Klinikbesuche verantwortlich sind. Je nach Art des Steins variieren Nierensteine in Größe und Form.
Ein Nierenstein ist ein festes Stück Material, das sich in einer Niere aus Substanzen im Urin bildet, laut der National Kidney and Urologic Diseases Information Clearinghouse.
Von den vier Arten von Nierensteinen sind Calciumsteine mit Oxalat oder Phosphat am häufigsten. Steine, die durch Harnwegsinfektionen verursacht werden, werden Infektions- oder Struvitsteine genannt und bestehen aus dem Mineral Magnesium und Ammoniak. Harnsäuresteine resultieren aus zu viel Säure im Urin und treten seltener auf. In seltenen Fällen können Cystinsteine in den Nieren entstehen.
Nierensteine haben typischerweise eine braune oder gelbe Farbe und reichen in der Textur von glatt bis gezackt.
Laut der National Kidney and Urologic Diseases Information Clearinghouse reichen typische Nierensteine in der Größe von so klein wie ein Sandkorn bis so groß wie eine Perle. In einigen Fällen können Steine jedoch so groß wie ein Golfball sein.
Anzeichen für einen möglichen Nierenstein umfassen anhaltende extreme Schmerzen im Rücken oder an der Seite, Blut im Urin, Fieber und Schüttelfrost, Erbrechen, trüben Urin und Brennen beim Wasserlassen, laut der National Kidney and Urologic Diseases Information Clearinghouse.
Nierensteine können unbehandelt an Größe zunehmen.

www.alskrankheit.net © Gesundheitswissenschaften