Atemwegserkrankungen reichen von mild und selbstlimitierend bis schwer und lebensbedrohlich. Eine prompte Evaluation gewährleistet eine genaue Diagnose und effektive Behandlung.
- Asthma: Chronische Atemwegsentzündung, die zu Keuchen, Husten, Brustenge und Dyspnoe führt.
- COPD: Progrediente Atemwegsobstruktion (Lungenemphysem, chronische Bronchitis), die zu zunehmender Dyspnoe, chronischem Husten und Keuchen führt.
- Pneumonie: Lungeninfektion (bakteriell, viral, pilzbedingt), die sich mit Husten, Brustschmerzen, Fieber, Schüttelfrost und Dyspnoe äußert.
- Sinusitis: Nebenhöhlenentzündung, die Gesichtsschmerzen, Verstopfung, Druck und Nasenausfluss verursacht.
- Tonsillitis: Mandelentzündung mit Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Fieber und geschwollenen Lymphknoten.
- Laryngitis: Kehlkopfentzündung, die zu Heiserkeit, Stimmloss, Halsschmerzen und bellendem Husten führt.
- Bronchitis: Bronchialentzündung (akut oder chronisch), die Husten, Brustbeschwerden und Dyspnoe verursacht.
- Tuberkulose: Bakterielle Infektion (meist Lunge) mit anhaltendem Husten, Brustschmerzen, Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsverlust.
- Schlafapnoe: Atemaussetzer während des Schlafs (meist obstruktiv), die zu lautem Schnarchen, Tagesmüdigkeit und beobachteten Apnoen führen.
- Influenza: Virale Atemwegserkrankung mit Fieber, Schüttelfrost, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Husten und Müdigkeit.
Jede Erkrankung erfordert einen maßgeschneiderten Ansatz – von unterstützender Pflege und Inhalatoren bis hin zu Antibiotika, Antiviralen, CPAP oder chirurgischem Eingriff. Frühe Erkennung und angemessenes Management sind entscheidend, um die Lungenfunktion und Lebensqualität zu erhalten.