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Bronchiolenverzweigung: Alveolarduktus und ihre Rolle im Gasaustausch

Die Terminalbronchiolen teilen sich in Atembronchiolen, die zu den Alveolarduktus führen. Jeder Alveolarduktus endet in einem Cluster von Alveolen – winzigen, dünnwandigen Luftsäckchen, wo der Gasaustausch stattfindet. Diese verzweigte Struktur maximiert die Oberfläche (ca. 70 m² bei Erwachsenen) für effiziente Sauerstoff- und Kohlendioxid-Diffusion zwischen Luft und Blut.

Wichtige Punkte:

  • Alveolarduktus sind ausgekleidet mit einfachem Plattenepithel (Pneumozyten Typ I) und verstreuten surfactantproduzierenden Pneumozyten Typ II.
  • Glatte Muskelbündel in den Duktuswänden helfen, die Luftstromverteilung zu regulieren.
  • Jeder Duktus versorgt typischerweise 5–6 Alveolarsäcke, jeder mit mehreren Alveolen.
  • Surfactant reduziert die Oberflächenspannung und verhindert den Alveolarkollaps beim Ausatmen.

Das Verständnis dieser Mikroanatomie ist wesentlich, um zu erfassen, wie Erkrankungen wie Lungenemphysem (Alveolarwandzerstörung) und Lungenfibrose (interstitielle Verdickung) den Gasaustausch beeinträchtigen.

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