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Was ist das Wallenberg-Syndrom?

Arteria cerebellaris posterior inferior (PICA) ist einer der wichtigsten Arterienstämme, die den Hirnstamm mit Blut versorgen. Kommt es in diesem Bereich zu einem Schlaganfall mit Beteiligung der PICA, spricht man vom Wallenberg-Syndrom.

Risikofaktoren eines PICA-Schlaganfalls:

- Bluthochdruck

- Diabetes

- Rauchen

- Hoher Cholesterinspiegel

Klinische Merkmale:

Hirnstammfunktionen

- Dysphagie (Schluckbeschwerden) – aufgrund der Beteiligung des Nucleus ambiguus.

- Heiserkeit der Stimme - aufgrund der Beteiligung des Nucleus ambiguus.

- Nystagmus - Schnelle unwillkürliche Bewegung der Augen, meist in der horizontalen Ebene, aufgrund einer Beteiligung des Vestibulariskerns.

- Schwindel - aufgrund einer Beteiligung des Vestibularapparates oder des Vestibulariskerns.

Laterales Marksyndrom:

- Ipsilateraler Verlust des Schmerz- und Temperaturempfindens im Gesicht und auf der kontralateralen Körperseite.

- Ipsilaterales Horner-Syndrom – Ptosis (hängendes Augenlid), Miosis (kleine Pupille), Anhidrose (kein Schwitzen) – aufgrund einer Beteiligung der absteigenden sympathischen Bahn.

- Ipsilaterale Lähmung/Schwäche des M. sternocleidomastoideus und des M. trapezius. Der ipsilaterale Gaumen weicht von der Läsion weg zur normalen Seite hin.

Merkmale des Kleinhirns:

- Nystagmus - Schnelle unwillkürliche Bewegung der Augen, die horizontal, vertikal oder rotatorisch sein kann.

- Ataxie - Koordinations- und Gleichgewichtsschwierigkeiten, schwankender Gang, Dysmetrie (Schwierigkeiten beim Einschätzen von Distanz und Richtung beabsichtigter Bewegungen).

- Absichtszittern - unwillkürliches Zittern oder Zittern, das auftritt, wenn eine Person versucht, einen Körperteil gezielt zu bewegen.

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