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Epilepsie-Auslöser: Anfälle auslösende Faktoren identifizieren und vermeiden

Anfallsauslöser variieren individuell. Häufige Kategorien:

  • Lebensstil: Schlafmangel (#1), Alkohol (Entzug), Stress, ausgelassene Mahlzeiten.
  • Sensorisch: Blinklicht (Photosensitivität ~3 %), Muster, laute Geräusche.
  • Hormonell: Katameniale Epilepsie (perimenstruell), Schwangerschaft.
  • Medikamente: Ausgelassene ASMs, Antibiotika (Chinolone, Imipenem), Antipsychotika, Theophyllin, Entzug (Benzodiazepine, Alkohol).
  • Medizinisch: Fieber (febrile Anfälle bei Kindern), Elektrolytstörung, Schlaganfall, Tumor, Stoffwechselstörungen.

Management

  1. Anfallstagebuch → persönliche Auslöser identifizieren.
  2. Schlafhygiene priorisieren (7–9 h, konsistent).
  3. Alkohol begrenzen; Rausch/Entzug vermeiden.
  4. ASMs genau nach Vorschrift einnehmen.
  5. Fieber bei Kindern früh behandeln.
  6. Bei Photosensitivität blaulichtfilternde Brillen.

Nicht alle Anfälle haben identifizierbare Auslöser (idiopathisch). Auslöservermeidung ergänzt – ersetzt nie – die Medikamenteneinhaltung.

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