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Transmembraner Druck (TMP) in der Dialyse: Peritonealdialyse vs. Hämodialyse

Transmembraner Druck (TMP) ist ein Konzept, das spezifisch für die Peritonealdialyse (PD) gilt, nicht für die Hämodialyse. Das Verständnis des Unterschieds klärt die Dialyseüberwachung.

In der Peritonealdialyse

TMP = Druckgefälle über die Peritonealmembran (intraperitonealer Druck – intravaskulärer Druck in Peritoneal-Kapillaren).

  • Treiber der Ultrafiltration (Flüssigkeitsentfernung) durch Konvektion.
  • Höherer TMP → mehr Flüssigkeit entfernt (bis zur Membrangrenze).
  • Gesteuert durch: Dextrosekonzentration im Dialysat (1,5 %, 2,5 %, 4,25 %), Verweilzeit, Patientenposition, Bauchkomplianz.
  • Indirekt überwacht über netto-UF-Volumen, nicht als direkte Maschinenauslesung wie in der HD.

In der Hämodialyse

Maschinen überwachen den transmembranen Druck über den Dialysator (Blutseite vs. Dialysatseite) – aber dies wird typischerweise als TMPDialysator bezeichnet oder einfach überwacht als:

  • Venöser Druck (post-Dialysator)
  • Arterieller Druck (pre-Dialysator)
  • Dialysatdruck
  • Blutpumpengeschwindigkeit, Dialysatflussrate
  • Ultrafiltrationsrate (UFR) direkt von der Maschine eingestellt

Der Begriff „TMP“ im klinischen Dialyse-Gespräch bezieht sich fast immer auf die Peritonealdialyse. Die Hämodialyse verwendet UFR (mL/h) als primäre Flüssigkeitsentfernungskontrolle.

Warum es wichtig ist

Die Verwechslung der beiden führt zu Missverständnissen zwischen PD- und HD-Teams, falscher Fehlerbehebung und Dokumentationsfehlern. Kennen Sie die Sprache Ihrer Modalität.

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