Nierenversagen tritt auf, wenn die Nieren nicht mehr in der Lage sind, Abfallstoffe und Flüssigkeiten aus dem Blut zu entfernen. Laut der American Academy of Family Physicians kann Nierenversagen über einen Zeitraum von Tagen, Monaten oder Jahren auftreten.
Akutes Nierenversagen wird oft durch eine andere Erkrankung verursacht, beispielsweise eine Nierenverletzung oder einen Harnleiterabflussverschluss. Es entwickelt sich oft schnell und ist behandelbar. Die Mayo Clinic gibt an, dass chronisches Nierenversagen oft langsam fortschreitet und nicht erkennbar ist, bis die Nieren fast vollständig versagt haben.
Personen mit Diabetes, Bluthochdruck, vergrößerter Prostata, Nierenerkrankungen, Rhabdomyolyse, Lebererkrankungen, Prostatakrebs und/oder chronischer Glomerulonephritis haben ein erhöhtes Risiko, ein Nierenversagen zu entwickeln.
In den frühen Stadien des Nierenversagens haben Menschen oft keine Symptome. Mit fortschreitender Krankheit treten oft Atemnot, Bluthochdruck, verminderte Harnmenge, Anämie, Kopfschmerzen, Schmerzen im Rücken oder an der Seite, Muskelkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen, Schwellungen an den Beinen oder Füßen, blutiger Stuhl, Krampfanfälle und/oder Gewichtsveränderungen auf.
Harnuntersuchungen werden oft verwendet, um zu zeigen, ob Patienten erhöhte Proteinspiegel im Urin haben, was auf Nierenversagen hindeuten kann. Blutuntersuchungen wie der Kreatininwert und der Blut-Harnstoff-Stickstoff-Test können zeigen, ob Menschen erhöhte Abfallproduktspiegel im Blut haben.
Ärzte verschreiben laut MedlinePlus oft Medikamente wie ACE-Hemmer, um den Blutdruck bei Menschen mit Nierenversagen zu regulieren. Dialyse ist ein Verfahren, das Filter verwendet, um Abfallprodukte aus dem Blut von Patienten mit Nierenversagen zu entfernen.
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