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Welches Schmerzmittel kann einem Patienten verabreicht werden, der sich einer plastischen Operation unterziehen muss?

Die Wahl des Analgetikums für einen Patienten, der sich einer plastischen Operation unterziehen muss, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie etwa dem Ausmaß und der Art der Operation, der Krankengeschichte des Patienten und der individuellen Schmerztoleranz. Zu den in der plastischen Chirurgie häufig verwendeten Analgetika gehören:

Nicht-Opioid-Analgetika :

- Acetaminophen (Paracetamol):Dies ist häufig das Analgetikum der ersten Wahl bei leichten bis mittelschweren Schmerzen.

- Nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente (NSAIDs) wie Ibuprofen oder Celecoxib:Diese können Schmerzen und Entzündungen wirksam lindern.

Opioid-Analgetika :

Opioid-Analgetika werden typischerweise bei mäßigen bis starken Schmerzen eingesetzt. Allerdings ist ihre Anwendung aufgrund möglicher Nebenwirkungen wie Atemdepression, Übelkeit und Verstopfung oft eingeschränkt. Zu den häufig in der plastischen Chirurgie verwendeten Opioiden gehören:

- Morphium

- Oxycodon

- Fentanyl

Lokale Betäubungsmittel :

Diese werden verwendet, um einen bestimmten Bereich des Körpers zu betäuben und so die Schmerzen während und nach der Operation zu lindern. Sie können durch Injektionen, Cremes oder Sprays verabreicht werden. Zu den gängigen Lokalanästhetika gehören Lidocain und Bupivacain.

Regionalanästhesie :

Dabei werden Lokalanästhetika in die Nerven gespritzt, die eine bestimmte Körperregion versorgen. Dies kann eine umfassendere Schmerzlinderung bewirken als Lokalanästhetika allein und wird häufig bei plastischen chirurgischen Eingriffen wie Brustvergrößerung oder Fettabsaugung eingesetzt.

Die Entscheidung, welches Analgetikum bzw. welche Kombination von Analgetika zum Einsatz kommt, trifft in der Regel der Anästhesist oder Chirurg in Absprache mit dem Patienten. Sie berücksichtigen die individuellen Bedürfnisse und Vorlieben des Patienten sowie das erwartete Schmerzniveau und die Dauer nach der Operation.

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