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Warum waren Transplantationen vor 1954 nicht erfolgreich?

Transplantationsoperationen wurden schon lange vor 1954 versucht, aber der Mangel an wirksamen immunsuppressiven Medikamenten machte es schwierig, weitreichende Erfolge zu erzielen.

- Abstoßung:Das körpereigene Immunsystem erkennt auf natürliche Weise fremdes Gewebe und greift es an. Ohne Immunsuppression würde das transplantierte Organ schnell vom Körper des Empfängers abgestoßen werden.

- Mangelndes Wissen:Die Immunologie war zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch nicht so weit fortgeschritten, ein begrenztes Verständnis der Immunantwort und der Gewebekompatibilität trug zur hohen Abstoßungsrate bei.

- Technische Einschränkungen:Die chirurgischen Techniken waren nicht so präzise, ​​was zu Komplikationen und einem erhöhten Risiko für Infektionen und Organschäden führte.

Der Durchbruch gelang 1954, als Joseph Murray, MD, erfolgreich die erste erfolgreiche Nierentransplantation zwischen eineiigen Zwillingen durchführte, bei denen die Immunsysteme nahezu identisch waren, was das Abstoßungsrisiko verringerte. Darüber hinaus revolutionierte die Entwicklung von Medikamenten wie Azathioprin, Prednison und später Cyclosporin die Transplantation, indem sie dabei halfen, die Immunantwort des Empfängers zu kontrollieren.

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