Sowohl kniehohe als auch schenkelhohe Kompressionsstrümpfe erfüllen dieselbe Funktion: Sie beugen Krampfadern und/oder tiefen Beinvenenthrombosen vor. Kompressionsstrümpfe fördern die Blutzirkulation in den Beinen.
Kompressionsstrümpfe gibt es in zwei Längen: kniehoch und schenkelhoch. Kniehohe Strümpfe enden direkt unter dem Knie, während schenkelhohe Kompressionsstrümpfe in der Regel etwa auf Höhe der Oberschenkelmitte enden.
Eine Studie des St. Cloud Hospital ergab, dass kniehohe Kompressionsstrümpfe bequemer sind als schenkelhohe, da sie das Knie nicht bedecken. Schenkelhohe Strümpfe wirken oft extrem eng am Bein und neigen häufiger zum Herunterrutschen.
Die im Januar 2009 im Clinical Nurse Specialist veröffentlichte Studie stellte fest, dass schenkelhohe Kompressionsstrümpfe bei Patienten schwieriger anzulegen sind. Kniehohe Strümpfe sind leichter zu handhaben, da sie tiefer am Bein sitzen und nicht über das Knie positioniert werden müssen.
Dieselbe Studie ergab, dass kniehohe und schenkelhohe Kompressionsstrümpfe gleichermaßen wirksam sind, um Blutgerinnsel zu verhindern und die Durchblutung zu fördern.

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