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Endstadium Parkinson: Symptome, Zeichen und Pflege

Die Parkinson-Krankheit ist eine schwere Erkrankung, die in jedem Alter auftreten kann, jedoch am häufigsten Menschen ab 60 Jahren betrifft. Körperliche Anzeichen wie schleichender Gang, Ruhetremor, Sprechschwierigkeiten und geistiger Verfall resultieren aus dem Absterben von Gehirnzellen, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Im fünften oder Endstadium verlieren Parkinson-Patienten die Fähigkeit, sich zu bewegen und zu sprechen, und benötigen ständige pflegerische Versorgung. Der Krankheitsverlauf kann durch Medikamente und chirurgische Eingriffe verlangsamt werden.

Häufigkeit und Stadien

Die Parkinson-Krankheit ist eine fortschreitende neurologische Erkrankung, die durch den Verlust von Neuronen in einer Dopamin produzierenden Gehirnregion verursacht wird. Laut der Johns Hopkins School of Medicine ist Dopamin für die richtige Funktion des größten Teils des Körpers notwendig. Mehr als eine Million Amerikaner leiden an PD, was zu einer allmählichen Verschlechterung der Bewegung, einschließlich Gang, Balance und Koordination, führt. In späteren Stadien sind auch kognitive und affektive Funktionen beeinträchtigt.

Symptome entwickeln sich, wenn etwa 80 Prozent des Dopamins im Gehirn zerstört sind. Die Anzeichen der Parkinson-Krankheit treten meist bei Menschen ab 60 Jahren auf, obwohl bei 5 bis 10 Prozent der Patienten bereits vor dem 40. Lebensjahr Symptome auftreten. Die genaue Ursache von PD ist bislang nicht geklärt.

Frühe Anzeichen

Ein frühes Anzeichen von Parkinson ist eine spürbare Verminderung des Armschwingens beim Gehen. Allmählich sind beide Arme betroffen, und der Patient entwickelt einen schleichenden Gang. Ein Ruhetremor der Hände, Arme und Beine ist ein häufiges Zeichen.

Laut der Parkinson's Disease Foundation basiert die „Stadieneinteilung“ von PD auf funktionellen Einschränkungen und nicht auf Symptomen. So definiert beispielsweise eine leichte Funktionsstörung nur auf einer Körperseite ohne Einschränkungen im täglichen Leben Stadium eins. Das Endstadium bezieht sich auf bett- oder rollstuhlgebundene Patienten mit erheblichen Einschränkungen, die bei Aktivitäten des täglichen Lebens Hilfe benötigen.

Krankheitsverlauf

Der Verlauf ist in fünf Stadien unterteilt, die von frühen, milden und oft übersehenen Anzeichen bis zum fünften oder Endstadium reichen, in dem der Patient weder stehen noch gehen kann und vollständig auf Pflege durch andere angewiesen ist. Im zweiten Stadium treten Symptome wie Steifheit der Gliedmaßen, verlangsamte Körperbewegung und Haltungsveränderungen beidseitig auf. Im dritten Stadium sind frühe Schwierigkeiten mit dem Gleichgewicht beim Stehen oder Gehen evident.

Im vierten Stadium umfassen die Symptome deutliche Haltungsveränderungen, Sprech- und Schlafstörungen, Beeinträchtigungen des vegetativen Nervensystems und häufige Stürze. Es entwickeln sich psychiatrische Probleme einschließlich Depressionen und kognitiver Beeinträchtigung. Das fünfte oder Endstadium ist gekennzeichnet durch den vollständigen Verlust der Mobilität und die Notwendigkeit ständiger pflegerischer Versorgung.

Endstadium

Das fünfte oder Endstadium der Parkinson-Krankheit ist eine allgemeine Verschlimmerung bestehender Symptome. Stuhl- und Harninkontinenz sind häufig, ebenso wie der Verlust der Fähigkeit, sich im Bett umzudrehen. Depressionen vertiefen sich, da Patienten typischerweise die Fähigkeit verlieren, leicht zu sprechen, begleitet von der Unfähigkeit, das richtige Wort zu finden. Die Sprache wird leiser und für den Patienten schwieriger. Ein intellektueller Verfall ist offensichtlich.

Die Anfälligkeit für Infektionen wie Lungenentzündung nimmt zu, und das daraus resultierende Verschlucken kann zum Tod führen, obwohl PD selbst nicht tödlich ist. Im Endstadium der Parkinson-Krankheit erleben Patienten Appetitverlust und Gewichtsabnahme, starke Unruhe sowie Atem- und Schluckbeschwerden. Da PD schrittweise Balance und Koordination zerstört, werden Stürze häufiger, was viele Krankenhausaufenthalte aufgrund von Verletzungen zur Folge hat.

Angststörungen sind häufig, wenn PD auf sein Endstadium zutreibt. Verstärkte Angst resultiert aus dem zugrunde liegenden neurodegenerativen Prozess, und Patienten können Phobien entwickeln, beispielsweise vor dem Ausgehen in der Öffentlichkeit oder dem Aufenthalt in geschlossenen Räumen. Halluzinationen, Wahnvorstellungen und Persönlichkeitsveränderungen können ebenfalls auftreten.

Therapeutische Eingriffe

Parkinson spricht in den früheren Stadien gut auf die Behandlung mit dopaminstimulierenden Medikamenten wie Ropinirol und Pramipexol in Kombination mit Levodopa an, einem Dopamin-Vorläufer, der im Gehirn in Dopamin umgewandelt wird. Nach fünf Jahren Behandlung mit diesen Medikamenten nimmt ihre Wirksamkeit jedoch ab.

Psychiatrische Symptome, einschließlich schwerer Depressionen, werden häufig mit der Gabe von Antidepressiva behandelt. Da manche Psychosen medikamentös bedingt sein können, ist eine Dosisreduktion dieser Medikamente oft notwendig.

Die chirurgische Tiefenhirnstimulation hat sich als wirksam erwiesen, um neuromuskuläre Funktionen zu verbessern und den Bedarf an anderen Medikamenten zu reduzieren. Physiotherapie kann bei Bewegungsstörungen helfen, und Logopädie kann Sprech- und Stimmstörungen effektiv behandeln. Ernährungsberatung kann helfen, die mit Parkinson verbundene chronische Verstopfung zu lindern.

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