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Nicht-respiratorische Funktionen der Atemwege

Neben dem Gasaustausch erfüllt die Atemwege zahlreiche nicht-respiratorische Funktionen:

  1. Olfaktion: Geruchsrezeptoren in der Nasenschleimhaut nehmen Geruchsstoffe wahr und signalisieren das Gehirn über den Geruchsnerv.
  2. Phonation/Sprache: Der Kehlkopf (Stimmbänder) vibriert mit dem Luftstrom, um Klang zu erzeugen; die Artikulation formt die Sprache.
  3. Luftfilterung: Schleim fängt Staub, Allergene, Schadstoffe ab und schützt die Lunge.
  4. Luftbefeuchtung: Schleimhautfeuchtigkeit konditioniert die eingeatmete Luft und verhindert das Austrocknen der Atemwege.
  5. Krankheitserreger-Abwehr: Mukoziliärer Clearance und Immunzellen fangen Mikroben ein und eliminieren sie.
  6. Thermoregulation: Nasengefäße passen die Temperatur der eingeatmeten Luft an (verengen bei Kälte, weiten bei Hitze).
  7. Hormon-/Peptidproduktion: Neuroendokrine Zellen produzieren Substanzen, die Blutdruck, Flüssigkeitshaushalt und Immunität beeinflussen.
  8. Metabolische Funktionen: Nasenenzyme metabolisieren bestimmte Toxine/Drogen.
  9. Luftkonditionierung: Nasenmuscheln erhöhen Turbulenz für effizientes Mischen, Filtern, Erwärmen.
  10. Sprachresonanz: Nasenhöhle, Rachen, Nebenhöhlen formen die stimmliche Resonanz und Stimqualität.

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