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Atemnot bei Lungenemphysem: Mechanismen und Behandlungsziele

Lungenemphysem (ein COPD-Phänotyp) verursacht Dyspnoe durch miteinander verbundene pathophysiologische Mechanismen:

  1. Alveolärer Zerstörung: Verringerte Oberfläche für Gasaustausch → Hypoxie, Hyperkapnie.
  2. Verlust elastischer Rückzugskraft: Luftstau → dynamische Hyperinflation → abgeflachtes Zwerchfell → mechanischer Nachteil.
  3. Atemwegskollaps: Verlust der radialen Traktion auf kleine Atemwege → expiratorischer Flussbegrenzung.
  4. V/Q-Missverhältnis: Perfusion zerstörter Bereiche → Totraum; hypoxische Vasokonstriktion → Lungenhochdruck.
  5. Atemmuskelfatigue: Erhöhte Atemarbeit → erhöhter O₂-Bedarf der Atmung.
  6. Systemische Effekte: Kachexie, Sarkopenie, chronische Entzündung.

Behandlungsziele

  • Bronchodilatatoren (LAMA/LABA) → reduzieren Hyperinflation.
  • Zusatzsauerstoff (bei Hypoxämie) → Überlebensvorteil.
  • Pulmonale Rehabilitation → verbessert Effizienz, reduziert Dyspnoe.
  • Lungenvolumenreduktionschirurgie (selektive Fälle).

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